Monat: Dezember 2016

Weitere Ausstellungen im Dezember

Jorge Pardo
DECOR, Villa Empain, Brüssel, bis 8. Januar 2017 (Gruppe)
Jorge Pardo widmet sich mit seinen Entwürfen für Leuchten, Vasen, Tischen, Glasfenstern dem Thema der dekorativen Funktion in der zeitgenössischen Kunst, zu der diese Gruppenausstellung Fragen stellt.

Michel Majerus
PRINTERS PROOF, Galerie L’indépendance, Luxemburg, bis 10. Februar 2017
Achtzig Sepiazeichnungen bilden ein Verzeichnis des für sein Schaffen charakteristischen Bildvokabulars, sind zum ersten Mal zu sehen und treffen auf ausgewählte weitere Werke.
MICHEL MAJERUS, Museum Folkwang, Essen, ab 9.12.2016 für die Dauer eines Jahres
Das Museum zeigt in einem Saal eine konzentrierte Werkauswahl und dokumentiert so die Verwendung unterschiedlicher Techniken. Die Arbeiten von Michel Majerus wachsen mir mit ihrer Frische, Unbekümmertheit und ihrer Radikalität, die ich oft empfinde, mehr und mehr ans Herz. Für mich nimmt er im Kunstgeschehen eine absolut wichtige Rolle ein. Seltsamer Weise und natürlich sehr subjektiv sehe ich eine Verbindung zur Arbeit von Marieta Chirulescu, auch hier dieses Ausloten der Möglichkeiten, das Erforschen – und das riskieren.

Gregor Schneider
Wand vor Wand, Bundeskunsthalle Bonn, 2. Dezember 2016 bis 19. Februar 2017
Frühe Werke, komplette Räume vom haus u.r., Filme, Skulpturen.

Marieta Chirulescu – Pale Fire

PALE FIRE
Solo
Kurimanzutto Gallery, Mexico City
12. November – 17. Dezember 2016

Was für ein Ausstellungstitel: PALE FIRE.
Ich meine, er charakterisiert Marieta Chirulescus’ Arbeit auf ideale Weise: Das Feuer ihrer Heimat Rumänien und die Disziplin ihres Lebensmittelpunktes Deutschland. Zwei Welten begegnen sich auch in ihren Arbeiten. Der vielleicht manchmal durch „ungestümes Handeln“ hervorgerufene Zufall wird akzeptiert und Teil eines konzipierten Ganzen. Was mich besonders fasziniert: sie entwickelt ihre Arbeit ständig weiter, bleibt den Grundlagen treu und geht den nächsten Schritt. Dadurch entwickelt sich natürlich kein „Markenzeichen“, keine wiederkehrende Form, leicht zu identifizieren und zuzuordnen – sondern immer wieder Neues, das trotzdem ihre Handschrift klar erkennen lässt.

Website

Teresa Hubbard / Alexander Birchler

Wir verfolgen die Arbeit der Beiden schon lange. Sie arbeiten konsequent an ihren Videos und Filmstills. Zentrales Thema bildet oft die Situation INNEN/AUSSEN – in vielen ihrer Werke spielt diese Verknüpfung des Privaten und Öffentlichem eine ausschlaggebende Rolle.

Wir freuen uns, dass die Werke RIO und die Fotofolge EIGHT aus unserer Sammlung bis einschließlich Februar im Neuen Museum in Nürnberg zu sehen sind, das auch
in Kooperation mit KINO DER KUNST das Video SINGLE WIDE zeigt.

Das Künstlerpaar ist derzeit in zahlreichen Ausstellungen vertreten:
No Place Like Home, Works from the Goetz Collection, Haus der Kunst, München, 13. Mai 2016 – 8. Januar 2017 (Gruppe)
Das Abenteuer unserer Sammlung – Wiedereröffnung Kaiser Wilhelm Museum, Kunstmuseen Krefeld, Kaiser Wilhelm Museum, 2. Juli 2016 – Februar 2017 (Gruppe)
Telling Tales: Contemporary Narrative Photography, McNay Art Museum, San Antonio, TX, USA, 28. September 2016 – 8. Januar 2017 (Gruppe)
6th Chapter: Inner Lives (Of Time), National Gallery Prague, Czech Repulic, 5. Oktober 2016 – 15. Januar 2017 (Gruppe)
Cinema mon amour. Film in the Arts, Aargauer Kunsthaus Aarau, Schweiz, 22.Januar – 17. April 2017 (Gruppe)

Wir gratulieren: Swiss Pavilion, 57th Venice Biennale, Venice, Italy, May 13 – November 26, 2017.

Und auch ein Glückwunsch zur Auszeichnung:
Civitella Ranieri Fellows 2016 – Teresa Hubbard and Alexander Birchler are awarded the 2016 Fellowship by the Civitella Ranieri Foundation, New York, to work in Umbria, Italy

Zur Website der Künstler

Hubert Scheibl

FLY
Solo Exhibition
belvedere Wien
9.11.2016 – 5.2.2017

Hubert Scheibl war für uns ein Künstler der „ersten Stunde“, stand am Anfang unserer Sammelleidenschaft. Damals, das war Mitte der Achtziger Jahre, suchten wir die expressive abstrakte Geste. Und das war unser erster ernsthafter Kauf:
scheibl

Damals war Scheibls Malerei von starkem Farbauftrag geprägt, ein junger Wilder.
In den Jahren hat sich seine Malweise weiterentwickelt, lasierende Farbaufträge
lassen dem Betrachter das Bildgeschehen vielschichtig erleben.

Das Schaffen der letzten zehn Jahre zeigt die Soloausstellung im Unteren Belvedere/Orangerie in Wien.

Hubert Scheibl studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Max Weiler und Arnulf Rainer. Teilnahme an den Biennalen Venedig und Sao Paulo, zahlreiche Ausstellungen in Europa, USA, Asien.

Weitere Informationen beim Belvedere.